Schulungswoche 2010

Der größte Teil meines Praktikums bei unserer Schulungswoche “Persönlichkeit & Team” in Wiedenest ist bald rum. Meine Hauptaufgaben hier sind erst einmal so typische Mitarbeiteraufgaben wie Skripte drucken, Sport organisieren, eine Kleingruppe halten und vieles mehr. Darüber hinaus konnte ich mich aber schon im Halten von Unterrichtsstunden und einem Seminar ausprobieren.

Mein Unterricht ging über das Thema “Teamarbeit”. Warum sollte man ein Team aufbauen? Was sind die Stärken, aber auch die Schwächen, eines Teams? Welche einzelnen Phasen gibt es? Wie kann man ein Team fördern und neue Mitglieder finden? Das waren so ein paar der Themen die ich vorgestellt habe.

Mein Seminar hatte den Titel “Neun Wege Gott zu lieben” von Gary L. Thomas. Es geht darum, wie wir geistlich wachsen und Gott mehr in unserer Beziehung zu ihm lieben können. Es geht nicht darum ein Modell der neun Wege zu leben und welcher Typ ich bin, sondern was kann ich von den unterschiedlichen Typen lernen, und für mein eigenes geistliches Leben umzusetzen, um in meiner Beziehung, meiner Liebe und meiner Leidenschaft für Gott zu wachsen.

Die Zeit ist sehr spannend und herausfordernd, aber absolut genial. Unterricht halten ist echt anstrengend, macht aber Spaß. Auch wenn es sicherlich vieles gibt was ich verbessern kann und ich ein paar Punkte auch kenne, war es eine super Erfahrung und ich bin gespannt wie es in dieser Hinsicht in nächster Zeit weitergeht. Beim Seminar hat sich ein sehr gutes Gespräch entwickelt und wir hätten gut noch länger weiterreden können.

Ich freu mich auf die restliche Zeit, die nächsten Unterrichtsinhalte, die nächsten Abende und Gespräche und alles was noch kommt. Ich glaube, ich konnte bisher viel lernen. Oft profitiert man als Mitarbeiter ja mehr bei der Arbeit, als man selbst hineinsteckt. Und ich finde das bestätigt sich. Ich hab viel Zeit investiert, viel Energie und Kraft, aber ich möchte nichts missen. Weder die guten, noch die schlechten Erfahrungen. Bei beiden merke ich, wie groß Gottes Segen und Wirken immer wieder ist. Das ist beruhigend zu wissen, dass wir uns immer auf Gott verlassen können.

~ von michaelwelscher am 9. April 2010.

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